Die Wissenschaft hinter MindDoc

MindDoc ist aus dem Forschungskonsortium Mastermind entstanden, das von der Europäischen Kommission gefördert wurde. MindDoc bietet evidenzbasierte digitale Selbsthilfe und Online-Psychotherapie. Unsere Angebote basieren auf aktuellen Erkenntnissen aus der Forschung – sowohl zu den Ursachen psychischer Erkrankungen als auch zu deren Behandlung. Unsere Angebote werden fortlaufend evaluiert.

Wirksamkeit von Online-Psychotherapie

Online-Psychotherapie ist genauso wirksam wie Psychotherapie, die in einer Praxis stattfindet. Es gibt auch keine Unterschiede darin, wie gut die Beziehung zwischen dem Patienten und dem Therapeuten funktioniert.

Nutzen von Selbsthilfe-Angeboten

Digitale Selbsthilfe-Angebote können dazu beitragen, eigene Probleme und Symptome zu erkennen, die Hemmschwelle für eine Psychotherapie zu senken und die Kommunikation mit Behandlern zu verbessern. Obwohl sie keineswegs darauf abzielen, eine Psychotherapie zu ersetzen, geht es ungefähr jedem zweiten Nutzer durch die Nutzung etwas besser.

Ein großer Vorteil rein digitaler Selbsthilfe-Angebote ist, dass sie mit geringen Kosten sehr viele Menschen erreichen kann.

Wie entstehen die Inhalte bei MindDoc?

Unsere Fragen, Einblicke, Kursinhalte und Übungen werden von Psychologischen Psychotherapeuten entwickelt und basieren auf den Grundlagen der kognitiven Verhaltenstherapie und ihren Weiterentwicklungen. Dabei orientieren wir uns eng an den Behandlungsleitlinien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. sowie gut evaluierten Behandlungskonzepten, so dass all unsere Inhalte evidenzbasiert sind.

Das Feedback unserer Nutzer hilft uns, Inhalte kontinuierlich besser und leichter verständlicher machen.

Unsere Forschungskooperationen

Zur Weiterentwicklung und Evaluation der MindDoc App bestehen Forschungskooperationen mit dem Arbeitsbereich Klinisch-Psychologische Intervention an der Freien Universität Berlin sowie dem Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München.

Unter Leitung von Prof. Dr. Christine Knaevelsrud führen wir derzeit ein Kooperationsprojekt mit der Freien Universität Berlin durch, in dem wir den medizinischen Nutzen sowie patientenrelevante Versorgungseffekte der MindDoc App untersuchen.

Alle Patienten bei MindDoc nehmen an einer kontinuierlichen Verlaufsmessung ihrer Psychotherapie teil. Bei der Evaluation kooperieren wir mit der Arbeitsgruppe Psychotherapie- und Versorgungsforschung am Klinikum der Universität München unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Voderholzer.

Grundlagenforschung mit MindDoc

Wir unterstützen mit anonymisierten Nutzerdaten aus der MindDoc App außerdem mehrere Projekte aus dem Bereich der Grundlagenforschung zur Phänomenologie, Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Erkrankungen, unter anderem an der Universität Kassel, der Columbia Business School und dem Max-Planck-Institut für Psychiatrie.

Kontakt

Dr. Ina Beintner steht für alle Anfragen zum Thema Forschung und Entwicklung zur Verfügung.

ibeintner@minddoc.de

Chief Science Officer

Ina Beintner